Rohstoffkunde für Geldanleger: Wie sich Edelholz von normalem Holz unterscheidet

Während ind er Vergangenheit nur Initiatoren den Anlegern ermglichten, in Wald bzw. in Holz zu investieren, so gibt es seit 2006 vor allem viele KG Beteiligte. Damit man die vielen Angebote richtig einstufen kann, die es an Anlageformen gibt, muss man die Unterschiede zwischen normalem Holz und Edelholz kennen.

Verglichen zu anderen Rohstoffen hat das Holz eine ganz besondere Eigenschaft, es hat einen natürlichen „Zinseszins“. Man investiert hier nicht in totes, sondern lebendiges, sich weiter entwickelndes Material, das in der Natur wächst. Jeder Baumring, der dazu kommt, ist der Zinsertrag aus einem Jahr, also auch wie bekanntlich das Wachstum des Baumes in einem Jahr. Somit nimmt auch die Menge der Rohtoffe jedes Jahr zu. Auch, wenn der Preis für Holz nicht steigt, wird der Anleger automatisch reicher damit.

Auch Sharewood ist hier ein großes Thema Weltweit sind ca. 200 Mrd. Euro, die mit Holz erwirtschaftet werden. Davon gibt es noch einmal 60 %, die auf die Harthölzer und Tropenhölzer entfallen. Zu den Edelhlzern gehören zum Beispiel Teak oder auch die Robinie, die Kirsche oder Nuss, die in Europa wachsen. Sie machen etwa rund 5 % des weltweiten Holzmarktes aus. Edelhölzer sind also nur ein kleiner Teil auf dem riesigen Markt mit Holz. Der Großteil der Masse ist also Nutzholz.

Wenn sich die Konzeption der Anlagen auf den Markt mit Edelhölzern konzipiert, so investiert man in einen relativ begrenzten Markt, was mittlerweile auch besonders durch die Medien und den immer stärker geforderten Schutz der Regen- und Tropenwälder bekannt geworden ist. Durch den vielen Raubbau und die weltweite Abholzung wird der Edelholz Bestand auf der Welt derart weit reduziert, dass in den nächsten 20 Jahren ein immer niedriger werdendes Angebot auf eine immer größere Anfrage treffen wird. Diese Seltenheit von Edelholz ermglicht verglichen zu Nutzhölzern ein viel besser planbares Potenzial der Rendite. So gibt es natürlich auch Presiunterschiede zwischen den Edel- und Nutzhölzern beim Verkauf: Dieser zeigt sich besonders in der Qualität, welche schon durch die Fortwirtschaft bzw. die Fortstrategie beeinflusst wird.

Wenn jemand Bäume aufkaufen möchte, so partizipiert der Anleger vor allem am Wachstum der Bäume. Denn je besser dieses ist, desto mehr Ertrag kann mit dem Bäumen gemacht werden. Wenn allerdings exakt auf der Nutzfläche, die ihm gehört, die Bäume nicht gut wachsen können oder Schaden durch Probleme in der Natur oder andere Faktoren entsteht, so kann er deshalb natürlich auch einen TOtalverlust erleiden und mit dem Holzgeschäft bankrott gehen.

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