Djerba – Was hat es zu bieten?

Djerba, die traumhafte und größte Insel Nordafrikas, im Golf von Gabès an tunesischen Ostküste gelegen, hat ca. 120.000 Einwohner, ist 31 km lang und 31 km breit.
Mit einer Fläche von 514km² ist Djerba kleiner als Berlin und somit bietet sich eine Inselrundfahrt an.
Um die Weite und die karge Landschaft der Wüste zu sehen, kann man an einer Kameltour ins Landesinnere teilnehmen.
Das türkisfarbene Meer lädt zum Baden ein, die Wasserqualität ist sehr gut, das Wasser ist klar und sauber.
Was gibt es schöneres, als gleich nach der Ankunft am Meer den Wind und die salzige Luft zu spüren, das Glitzern des Wassers zu sehen und zur Abkühlung eine Runde schwimmen zu gehen?!
Für passionierte Golfspieler lockt die Insel mit einem 27 Loch Golfplatz. Tui Hotels Djerba liegen nah am Golfplatz.

Besonderheiten der Insel

Junge Männer sind im Ort Ajjim beim Tauchen nach den begehrten Schwämmen zu beobachten. Diese sehr gefährliche und ungesunde Art ohne Sauerstoffflaschen zu tauchen ermöglicht den Einheimischen ihre Schwämme auf dem Markt an Touristen zu verkaufen.

Im Westen der Insel Djerba befindet sich die Töpferstadt Guellala, die in jedem guten Reiseführer erwähnt wird.
Durch den Verkauf der naturfarbenen Töpfe, Teller, Tassen usw., ist der Ort zu angenehmem Wohlstand gekommen. Zu besichtigen sind diese Tonwaren bei einer Führung. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch im Museum für diese Töpferkunst hoch über der Stadt.

Es gibt tatsächlich noch freilebende Chamäleons auf der Insel, aber Vorsicht, ein Biss kann sehr schmerzhaft sein.

Strände

Um einen wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben, empfiehlt sich der Lalla Hadria Strand im Osten der Insel.
Djerbas weißer Sandstrand erstreckt sich auf einer Länge von ca. 3 km. Öffentliche Toiletten sind vorhanden, ebenso Rettungsschwimmer, Strandbars und Verleih von Liegestühlen und Sonnenschirmen.

Wichtige Informationen

Man sollte bedenken, dass man sich in einem moslemischen Land befindet und somit das Baden „Oben Ohne“ verboten ist.
Ebenso sollte man bedenken, das Alkohol in einem moslemischen Land nicht überall zu bekommen ist. Restaurants haben sehr selten Alkohol im Angebot, den bekommt man meist nur an der Hotelbar, oder im Duty Free Shop am Flughafen.

Während des Ramadan sollte der Urlauber damit rechnen, nicht ganz so freundlich und zuvorkommend behandelt und bedient zu werden wie sonst. Die Tunesier essen während des Ramadan erst am Abend und wer hat schon immer gute Laune, wenn der Magen knurrt.

Hunde sind nicht sehr willkommen auf Djerba. Mal abgesehen davon das so eine Reise für die Vierbeiner eine Qual ist, gibt es weder Hundefutter zu kaufen, noch dürfen Hunde in Hotels, an die Strände oder werden im Taxi mitgenommen. Also sollte man darauf verzichten, seinen Hund mitzunehmen.

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